Ergebnisse der Bachelorarbeit in Österreich darstellen
Im Ergebnisteil präsentierst du die Befunde deiner Untersuchung so, dass Leserinnen und Leser nachvollziehen können, was aus Daten, Materialien oder einer systematischen Literaturauswertung hervorgegangen ist.
Für österreichische Bachelorarbeiten gibt es keine einheitliche Kapitelstruktur. Viele Studiengänge trennen Ergebnisse und Diskussion deutlich, andere erlauben eine integrierte Darstellung. Verbindlich ist deshalb der Leitfaden deines Studiengangs.
Keine passende Antwort gefunden?
Finde eine Antwort in der Akademie oder stelle deine Frage direkt an StudiTutor©.
Frage kostenlos an Experten stellen
Funktion verstehen
Welche Funktion hat der Ergebnisteil?
Der Ergebnisteil dokumentiert, welche Befunde aus dem zuvor beschriebenen Forschungsprozess entstanden sind. Er beantwortet zunächst die Frage: Was hat die Analyse ergeben?
Ein Leitfaden der Molekularbiologie an der Universität Wien verlangt beispielsweise einen konzisen Ergebnisteil, der die Ergebnisse beschreibt und Tabellen, Abbildungen und Diagramme verständlich macht. Die Interpretation wird dort anschließend in einer eigenen Diskussion weitergeführt.
Der Ergebnisteil sollte zeigen
- welche Daten beziehungsweise Materialien tatsächlich ausgewertet wurden,
- welche zentralen Befunde zur Forschungsfrage gehören,
- welche Hypothesen oder Teilfragen durch die Analyse adressiert werden,
- welche Tabellen, Abbildungen, Kategorien oder Kennwerte die Befunde belegen,
- welche Ergebnisse zentral und welche nur ergänzend sind.
Nicht jede berechnete Zahl und nicht jede gefundene Kategorie gehört automatisch in den Haupttext. Priorisiere Befunde, die tatsächlich zur Beantwortung deiner Forschungsfrage beitragen.
Aufbau
Ergebnisteil logisch strukturieren
Die Gliederung sollte aus Forschungsfrage und Auswertungslogik entstehen. Eine österreichweit vorgeschriebene Reihenfolge gibt es nicht.
Mögliche Struktur einer empirischen Arbeit
- Datenbasis / Stichprobe: nur soweit für das Verständnis der Ergebnisse nötig,
- deskriptive beziehungsweise einführende Befunde,
- Ergebnisse nach Forschungsfragen oder Hypothesen,
- ergänzende Analysen, wenn sie fachlich begründet sind,
- kurze Ergebnissynthese als Übergang zur Diskussion, sofern sinnvoll.
Alternative Struktur nach Themen oder Kategorien
Bei qualitativen Arbeiten kann die Ergebnisdarstellung stärker nach Kategorien, Themen, Fällen oder Prozessschritten organisiert werden. Entscheidend ist, dass die Struktur nachvollziehbar aus der gewählten Auswertungsmethode hervorgeht.
Ein quantitatives Hypothesenmodell und eine qualitative Kategorienanalyse benötigen nicht dieselbe Ergebnisgliederung. Verwende die Struktur, die dein tatsächliches Analyseverfahren verständlich abbildet.
Ergebnisse und Diskussion
Ergebnisse und Diskussion richtig voneinander trennen
Viele österreichische Leitfäden unterscheiden zwischen Ergebnisdarstellung und Interpretation. Der Bachelor Thesis Survival Guide der Universität Wien beschreibt die Diskussion ausdrücklich als Ort, an dem Ergebnisse unter Einbezug von Forschungsfrage und theoretischem Rahmen interpretiert werden.
| Ergebnisse | Diskussion |
|---|---|
| Was wurde gefunden? | Was bedeutet der Befund? |
| Zahlen, Kategorien, Muster, Testresultate | theoretische Einordnung und Vergleich mit Literatur |
| sachliche Beschreibung | Interpretation und Argumentation |
| Bezug auf Daten und Auswertung | Bezug auf Forschungsfrage, Theorie und Forschungsstand |
| noch keine weitreichenden Schlussfolgerungen | Erklärungen, Alternativen, Grenzen und Bedeutung |
Diese Trennung ist besonders hilfreich, wenn dein Studiengang getrennte Kapitel verlangt. Sie ist jedoch keine universelle Regel für jede Fachrichtung.
Wenn deine Hochschule Ergebnis und Diskussion getrennt verlangt, solltest du nicht bereits im Ergebnisteil ausführlich mit Theorie argumentieren. Erlaubt der Leitfaden eine integrierte Struktur, muss trotzdem sprachlich erkennbar bleiben, was Befund und was Interpretation ist.
Integrierte Darstellung
Dürfen Ergebnisse und Diskussion kombiniert werden?
Ja, wenn dein Fach beziehungsweise Studiengang eine integrierte Darstellung erlaubt. Besonders bei qualitativen, fallorientierten oder thematisch strukturierten Arbeiten kann es sinnvoll sein, Befund und unmittelbare Interpretation abschnittsweise zusammenzuführen.
Mögliches integriertes Schema
- Ergebnis beziehungsweise Befund nennen,
- Beleg durch Daten, Zitat, Tabelle oder Kategorie zeigen,
- Bedeutung unmittelbar interpretieren,
- Bezug zur Literatur herstellen,
- zum nächsten Befund überleiten.
Ein kombiniertes Kapitel ist also nicht methodisch schlechter. Problematisch wird es nur dann, wenn Befund und Interpretation so vermischt werden, dass nicht mehr erkennbar ist, was tatsächlich aus den Daten hervorgegangen ist.
Auch in einem kombinierten Kapitel sollte eine Leserin erkennen können: „Das zeigen die Daten“ und „So interpretiert die Autorin beziehungsweise der Autor diesen Befund“.
Quantitative Ergebnisse
Quantitative Ergebnisse korrekt berichten
Quantitative Ergebnisse werden aus den zuvor definierten Variablen und statistischen Analysen berichtet. FH Salzburg vermittelt für Bachelorarbeiten ausdrücklich die Aufbereitung und Auswertung quantitativer Daten mit geeigneten statistischen Verfahren.
Deskriptive Statistik
Beschreibe zunächst relevante Merkmale der Stichprobe und zentrale Kennwerte wie Häufigkeiten, Mittelwerte, Streuungen oder Verteilungen – soweit sie zur Forschungsfrage beziehungsweise zur Interpretation späterer Tests notwendig sind.
Inferenzstatistische Ergebnisse
Bei Hypothesentests berichtest du nicht nur, ob ein Ergebnis „signifikant“ war. Je nach Verfahren gehören relevante Teststatistik, Freiheitsgrade, p-Wert, Effektgröße und gegebenenfalls Konfidenzintervalle dazu.
Statistische Signifikanz nicht mit Bedeutung gleichsetzen
Ob ein Ergebnis fachlich oder praktisch bedeutsam ist, gehört zur Interpretation in der Diskussion. Ein kleiner statistisch signifikanter Effekt kann inhaltlich wenig relevant sein; ein nicht signifikanter Befund kann wegen geringer Teststärke oder großer Unsicherheit trotzdem differenziert diskutiert werden müssen.
Werte im Fließtext, in Tabellen und Abbildungen müssen identisch sein. Prüfe besonders Stichprobengrößen, Prozentwerte, Dezimalstellen und Bezeichnungen der Variablen vor der Abgabe.
Qualitative Ergebnisse
Qualitative Ergebnisse nachvollziehbar darstellen
Qualitative Ergebnisse bestehen nicht nur aus Interviewzitaten. Sie zeigen die durch das Analyseverfahren entwickelten Kategorien, Themen, Muster, Fallstrukturen oder Deutungen und belegen diese am Material.
Kategorie oder Thema erläutern
Beschreibe zunächst, was die Kategorie umfasst und welche Muster im Material sichtbar wurden.
Mit Materialbelegen arbeiten
Geeignete Zitate oder Textstellen machen die analytische Herleitung nachvollziehbar. Sie ersetzen aber nicht deine eigene Ergebnissynthese.
Häufigkeit nicht automatisch als Bedeutung behandeln
Bei qualitativen Analysen ist ein seltenes Muster nicht automatisch unwichtig und ein häufiges Muster nicht automatisch zentral. Die Bedeutung ergibt sich aus Forschungsfrage, Analyseverfahren und Kontext.
Anonymisierung konsequent beibehalten
Interviewcodes, Pseudonyme und andere Identifikatoren müssen mit dem im Methodenteil beschriebenen Datenschutz- und Anonymisierungskonzept übereinstimmen.
Ein Interviewzitat dokumentiert Material. Das wissenschaftliche Ergebnis entsteht durch die nachvollziehbare analytische Einordnung dieses Materials in Kategorien, Themen oder andere methodenspezifische Strukturen.
Literaturarbeit
Ergebnisse einer Literaturarbeit darstellen
Bei einer literaturbasierten Bachelorarbeit hängt ein eigener Ergebnisteil vom verwendeten Review- beziehungsweise Analyseansatz ab. Ein systematisches Review kann beispielsweise klar zwischen Methodik, Ergebnissen und Diskussion unterscheiden; eine theoretisch-argumentative Literaturarbeit kann eine andere Kapitelstruktur besitzen.
Bei systematischen Literaturarbeiten
Ergebnisse können unter anderem Studienauswahl, Merkmale der eingeschlossenen Arbeiten, thematische Befunde, Qualitätsbewertungen und die Synthese der Forschungsergebnisse umfassen.
Bei theoretisch-argumentativen Arbeiten
Die wissenschaftlichen Ergebnisse können stärker innerhalb thematischer Analysekapitel entwickelt werden. Ein künstlich getrenntes Ergebniskapitel ist nicht in jedem Fach notwendig.
Literaturbefund nicht mit Forschungsstand verwechseln
Der Forschungsstand zeigt, was vor deiner eigenen Analyse bereits bekannt ist. Ergebnisse einer methodisch definierten Literaturarbeit sind dagegen das Resultat deiner eigenen systematischen Auswahl, Analyse und Synthese.
Ein Ergebnis entsteht nicht dadurch, dass du Quellen erneut zusammenfasst, sondern durch das methodisch nachvollziehbare Vergleichen, Kategorisieren oder Synthetisieren der ausgewählten Literatur.
Tabellen und Abbildungen
Ergebnisse mit Tabellen und Abbildungen darstellen
Tabellen, Diagramme und Abbildungen sollen komplexe Ergebnisse verständlicher machen. Sie ersetzen jedoch nicht den erläuternden Fließtext.
Im Text auf jede Darstellung eingehen
Erkläre, welcher Befund für die Forschungsfrage relevant ist. Die Molekularbiologie der Universität Wien verlangt ausdrücklich einen Text, der die dargestellten Daten verständlich macht.
Nicht jede Zahl doppelt wiederholen
Wenn eine Tabelle zehn Kennwerte enthält, musst du nicht alle zehn Werte noch einmal im Fließtext aufzählen. Hebe die zentralen Muster und Unterschiede hervor.
Detaildaten in den Anhang auslagern
Sehr umfangreiche Tabellen, vollständige Auswertungen oder Zusatzanalysen können in den Anhang ausgelagert werden, sofern sie für Transparenz relevant, aber für den Haupttext zu detailliert sind.
Titel, Achsen, Kategorien, Stichprobengrößen und Zahlen in Tabellen oder Grafiken müssen mit dem Fließtext übereinstimmen. Widersprüche zwischen Grafik und Text sind besonders auffällige Qualitätsfehler.
Zeitformen und Sprache
Zeitform und Formulierungen im Ergebnisteil wählen
Es gibt keine mechanische Zeitformregel für jeden Ergebnissatz. Die Zeitform richtet sich nach der Aussagefunktion und den Konventionen deines Fachs.
Abgeschlossene Analyse
Vergangenheitsformen können verwendet werden, wenn ein durchgeführter Untersuchungsschritt oder konkreter Befund berichtet wird: „Die Analyse ergab …“.
Tabellen und Abbildungen
Für unmittelbar sichtbare Inhalte eignet sich häufig das Präsens: „Tabelle 2 zeigt …“.
Aktuell geltende Synthesen
In literaturbasierten Arbeiten können allgemeine Forschungsaussagen im Präsens formuliert werden, während konkrete abgeschlossene Studien zeitlich passend beschrieben werden.
Vorsicht mit Kausalwörtern
Schreibe „X hing mit Y zusammen“, wenn dein Design nur einen Zusammenhang zeigt. Formulierungen wie „X führte zu Y“ sind nur bei entsprechendem Kausaldesign gerechtfertigt.
„Die Interventionsgruppe erzielte im Mittel 4,2 Punkte mehr“ ist präziser als „Die Intervention funktionierte sehr gut“. Die Bewertung der Bedeutung folgt in der Diskussion.
Beispiele
Ergebnisse Bachelorarbeit – Beispiele ansehen
Die drei vorhandenen Beispiele zeigen unterschiedliche Ergebnislogiken. Nutze sie als Orientierung für Aufbau und Darstellungsweise, nicht als allgemeine österreichische Formatvorlage.
Ergebnisse einer Literaturarbeit
Beispiel für die strukturierte Darstellung von Ergebnissen einer literaturbasierten Analyse. Prüfe, ob dein Studiengang überhaupt einen eigenständigen Ergebnisteil für Literaturarbeiten vorsieht.
Download BeispielQuantitative Ergebnisse
Beispiel für die Darstellung quantitativer Befunde mit Kennwerten und statistischer Auswertung.
Download BeispielQualitative Ergebnisse
Beispiel für Kategorien, Befundmuster und materialgestützte qualitative Ergebnisdarstellung.
Download BeispielÖsterreichische Hochschulen
Ergebnisdarstellung an Universität und Fachhochschule
Die genaue Form unterscheidet sich nach Fach und Studiengang. Es gibt keine österreichweit einheitliche Vorgabe für ein Kapitel namens „Ergebnisse“.
Universität Wien
In naturwissenschaftlichen Bachelorleitfäden wie der Molekularbiologie werden Ergebnisse und Diskussion getrennt geführt: Der Ergebnisteil beschreibt Daten und macht Tabellen, Abbildungen und Diagramme verständlich; die Diskussion interpretiert diese Befunde anschließend.
WU Wien
Die WU beurteilt bei empirischen Bachelorarbeiten unter anderem Methodenkenntnis, Auswertung und Interpretation der Ergebnisse. Entscheidend ist damit nicht nur die Datendarstellung, sondern die nachvollziehbare Verbindung zwischen Forschungsdesign, Auswertung und späterer Einordnung.
Fachhochschulen
FH Salzburg verlangt in verschiedenen Bachelorcurricula, quantitative und qualitative Daten methodengerecht auszuwerten und Forschungsergebnisse klar darzustellen beziehungsweise fachlich zu reflektieren. Die konkrete Kapitelstruktur folgt dem jeweiligen Bachelorleitfaden.
Orientiere dich zuerst an deinem offiziellen Leitfaden und an methodisch vergleichbaren Abschlussarbeiten deines Studiengangs. Ein Ergebnisaufbau aus Psychologie muss nicht zu Informatik, Sozialer Arbeit oder einem technischen FH-Studiengang passen.
Fehler vermeiden
Häufige Fehler bei der Darstellung von Ergebnissen
Alle Analyseergebnisse werden berichtet
Der Haupttext wird dadurch unübersichtlich. Priorisiere Ergebnisse mit Bezug zur Forschungsfrage und verschiebe notwendige Detailauswertungen gegebenenfalls in den Anhang.
Tabellen werden ohne Textbezug eingefügt
Leserinnen und Leser müssen verstehen, welcher Befund aus der Darstellung relevant ist.
Statistische Signifikanz wird überinterpretiert
Ein p-Wert allein sagt nichts über praktische Bedeutung oder Effektstärke aus.
Qualitative Ergebnisse bestehen nur aus Zitaten
Die analytische Kategorien- oder Themenstruktur muss sichtbar bleiben.
Kausale Aussagen überschreiten das Forschungsdesign
Formuliere nur den Erkenntnisanspruch, den deine Daten und Methode tatsächlich tragen.
Ergebnisse und Diskussion werden unkontrolliert vermischt
Wenn beide integriert werden, muss der Wechsel zwischen Befund und Interpretation erkennbar bleiben.
Literaturarbeit wird wie empirische Forschung behandelt
Ob eine literaturbasierte Bachelorarbeit einen separaten Ergebnisteil braucht, hängt vom Analyseansatz und Fach ab.
Zahlen stimmen zwischen Text und Tabellen nicht überein
Kontrolliere finale Werte, Prozentangaben, N und Variablennamen systematisch.
Sind alle zentralen Befunde zur Forschungsfrage enthalten? Ist klar, aus welcher Analyse sie stammen? Stimmen Text, Tabellen und Abbildungen überein? Und ist erkennbar, wo Befund endet und Interpretation beginnt? Dann erfüllt die Ergebnisdarstellung ihre wissenschaftliche Funktion.
Fazit
Der Ergebnisteil einer Bachelorarbeit in Österreich macht die Resultate der eigenen Analyse nachvollziehbar. Universität Wien, WU Wien und FH Salzburg zeigen, dass Ergebnisse methodengerecht dargestellt, verständlich präsentiert und anschließend im wissenschaftlichen Kontext interpretiert werden müssen. Ob Ergebnis und Diskussion getrennt oder integriert erscheinen, hängt vom Studiengang ab. Quantitative, qualitative und literaturbasierte Arbeiten benötigen jeweils eine eigene Darstellungslogik. Entscheidend ist die transparente Verbindung von Forschungsfrage, Methode, Analyse und Befund.
Häufige Fragen & Antworten
FAQ zu Ergebnissen der Bachelorarbeit in Österreich
Was gehört in den Ergebnisteil einer Bachelorarbeit?
In den Ergebnisteil gehören die für die Forschungsfrage relevanten Befunde deiner Analyse, zum Beispiel statistische Kennwerte und Tests, qualitative Kategorien und Muster oder Ergebnisse einer methodisch definierten Literaturauswertung.
Darf ich Ergebnisse im Ergebnisteil interpretieren?
Wenn dein Studiengang Ergebnisse und Diskussion trennt, sollte die ausführliche theoretische Interpretation in die Diskussion. Bei integrierten Kapiteln können Befund und Interpretation abschnittsweise verbunden werden, müssen aber klar unterscheidbar bleiben.
Welche Zeitform verwende ich für Ergebnisse?
Das hängt von der Aussage ab. Abgeschlossene Analysen und Befunde können in einer Vergangenheitsform beschrieben werden, während Tabellen- und Abbildungsverweise häufig im Präsens stehen. Fachspezifische Konventionen gehen vor.
Wie schreibe ich qualitative Ergebnisse?
Stelle die aus deinem Analyseverfahren entwickelten Kategorien, Themen oder Muster strukturiert dar und belege sie mit geeigneten Materialstellen. Einzelne Interviewzitate allein bilden noch keinen wissenschaftlichen Ergebnisteil.
Was muss ich bei quantitativen Ergebnissen berichten?
Berichte die zur Forschungsfrage relevanten deskriptiven Kennwerte und bei inferenzstatistischen Analysen die wesentlichen Testinformationen. Je nach Verfahren gehören Teststatistik, p-Wert, Effektgröße und gegebenenfalls Konfidenzintervalle dazu.
Braucht eine Literaturarbeit einen separaten Ergebnisteil?
Nicht zwingend. Bei systematischen Reviews ist eine getrennte Ergebnisdarstellung häufig sinnvoll. In theoretisch-argumentativen Literaturarbeiten kann die Analyse anders in die Kapitelstruktur integriert sein. Maßgeblich sind Methode und Studiengang.
Hat dir dieser Artikel geholfen?
Dein Feedback hilft dabei, die 1a-Studi Akademie gezielter auszubauen und passende Inhalte schneller auffindbar zu machen.
Verbessere Sprache, wissenschaftlichen Ausdruck, Lesefluss und formale Qualität deiner Bachelorarbeit vor der finalen Abgabe.
Qualität gezielt verbessernPrüfe Forschungsfrage, Aufbau, Argumentation und Kapitelverbindungen, damit deine Bachelorarbeit inhaltlich schlüssig und nachvollziehbar ist.
Aufbau & Inhalt verbessernPrüfe deine Bachelorarbeit auf Textübereinstimmungen und KI-Auffälligkeiten, um Risiken vor der Abgabe frühzeitig zu erkennen.
Plagiat & KI prüfen